Der Seerosenteich

Seit ich den ersten Miniteich angelegt habe, liegt mir meine Tochter in den Ohren, dass ich eine Seerose pflanzen soll. Für den ersten Teich war mir das Experiment zu teuer, mit dem Brunnen hatte ich andere Pläne. Hier blüht genug in der Umrandung, da würde eine Seerose gar nicht zur Geltung kommen.

Als mir vom Einkauf der Wasserpflanzen für den Brunnen die wuchernde Teichsimse übrigblieb, kam sie vorerst in einen Plastikkorb und über den Winter ins Haus. Im Frühjahr begann sie wieder auszutreiben, also musste ich mir ein besseres Gefäß für sie überlegen. Teichsimse wuchert, Seerose wuchert – sollen sie sich das doch in einem großen Mörtelkübel ausmachen. Und schon war der Seerosenteich geboren. Damit sich das schwarze Plastik nicht allzu sehr aufheizt, bastelte ich aus Haselnussstecken und Bast eine Hülle. Platz gefunden hat der Seerosenteich in der Lücke zwischen Storchschnabelbeet und Hecke, die durch den radikalen Rückschnitt der Eiben entstanden ist.

Teichsimse

  • Schoenoplectus lacustris

Als Blüten geht das braune Gewuschel an den langen kräftigen Halmen zwar nicht durch, trotzdem hat mich dieses Lebenszeichen heuer sehr gefreut.

Zwergseerose

  • Nymphea „Walter Pagels“

Wassersalat (Muschelblume)

  • Pistia stratiotes