12. August 2022

Gestern habe ich die Kermesbeeren nur abgeschnitten, weil sie zwischen Betonplatten durchgewachsen sind, heute habe ich einmal nachgeschaut, wie die Sache UNTER dem Beton ausschaut. Als erstes habe ich mir meinen fast neuen Unkrautstecher ruiniert – mit der richtigen Hebelwirkung geht das Verbiegen wie Butter. Grrr! Also musste der Spaten her, aber ganz vorsichtig, damit das englische Qualitätswerkzeug mit Eschenstiel nicht dasselbe Schicksal erleidet. Als ich die ersten Wurzelstücke ausgegraben hatte, wurde mir klar, dass ich mit diesen Monsterpflanzen bisher viel zu lässig umgegangen bin.

Zum Größenvergleich die Schere

11. August 2022

Puh, meine Website hat mich geschockt! Irgendetwas musste aktualisiert werden, aber WARNUNG! Machen Sie unbedingt vorher ein Backup, sonst ist alles hin. Zwei Tage lang habe ich Tutorials durchforstet, bis ich das mit dem Backup hingekriegt habe, jetzt habe ich grad aktualisiert – nix ist passiert, die ganze Aufregung umsonst. Na egal, ich hab wieder was gelernt.

Die Japanischen Weinbeeren sind zurückgeschnitten und ausgelichtet, d.h. ich bin total zerstochen und zerkratzt. Die Biester haben nicht nur unangenehme Härchenborsten, sondern auch noch dazwischen scharfe Widerhaken. Warum ich sie behalte? Erstens ist die ganze Familie wild auf die Beeren, zweitens stammen sie vom Onkel aus Graz und drittens sind sie etwas Besonderes, das nicht jeder hat. Einmal beim Roden habe ich gleich die Kermesbeeren hinter den Komposthaufen entfernt. Sie sind zwar imposant anzuschauen, vermehren sich jedoch wie die Hölle.

Prächtig, aber wuchernd - die Kermesbeere

10. August 2022

Bei meinem Liegeplatz klaffte eine Lücke zum Nachbargarten, die mich störte (umso mehr als ich auf einen grauen Doppelstabzaun schaute). Gestern habe ich mir zwei hohe Steckspaliere gekauft, heute habe ich sie aufgestellt. Kurz bin ich verzweifelt, weil die Stäbe nicht in die Erde wollten, dann legte ich kurz den Schlauch hin und eins, zwei, drei waren sie drin. Vor den Fingersträuchern wächst eine Wilde Weigelie, die habe ich hervorgezogen und am Spalier angebunden. So wie die wuchert, ist das Loch bald zu.

9. August 2022

Das war wieder ein arbeitsreicher Tag. Gleich in der Früh auf ins Gartencenter, ich brauche zwei Spaliere, um meinen Liegeplatz noch besser abzuschotten. Ganz spontan habe ich auch noch eine Mikroklee-Rasenmischung gekauft, zum Ausprobieren. Ich werde vom Ergebnis berichten.

Dann habe ich mich auf die Beete gestürzt, Wegbeet und Großes Staudenbeet waren heute dran. Der Rückschnitt von Katzenminze und Wiesenknopf hat einige Löcher hinterlassen, dafür hat das Mädesüß wieder Platz. Als mich das Buddeln in der Erde nicht mehr freute, beseitigte ich den Strauchschnitt von vorgestern, der noch unter dem Marillenbaum herumlag. War nicht so viel Arbeit, denn ich habe das Igelhaus neu befüllt und dafür reicht ein grober Zusammenschnitt. Unter den letzten Zweigen wartete eine große Überraschung auf mich – eine Kröte (was für eine auch immer) hatte sich unter den Ästen versteckt und sah mich verschreckt an.

Wer bist denn du? Eine Erdkröte sieht laut Google anders aus.

Na, ich bin gespannt! Beim Arbeiten im Staudenbeet habe ich aus Ungeschicklichkeit einen verholzten Trieb von meiner Salvia greggii „Hotlips“ abgebrochen und aus Versehen einen grünen Trieb von meiner Rose „Ferdinand Pichard“ abgeschnitten. Genau der richtige Zeitpunkt, um das mit den Stecklingen einmal auszuprobieren. Anzuchterde hatte ich natürlich keine, also habe ich gesiebte Erde mit Kompost gemischt, eine breite Schale damit gefüllt, alles auf Stückchen zusammengeschnitten und in die Schale gesteckt. Wenn alles anwächst, habe ich zwei neue Rosen und ein Dutzend Strauchsalbeis (oder -salbeien?).

8. August 2022

Kaum habe ich mit der Gartenarbeit angefangen (ich wollte heute alle Beete durchjäten und bei einigen Stauden wie der Katzenminze den dringenden Rückschnitt durchführen), fing es an zu regnen und hörte nicht mehr auf. Grad einmal das Kräuter- und das Storchschnabelbeet hab ich geschafft. Dafür bin ich jetzt mit der Seite Meine Pflanzen und allen Unterseiten fertig. Auch nicht schlecht!

7. August 2022

Wow, heute war ich fleißig! Ich habe die Sträucher am Weg entlang geschnitten und, weil ich schon alles hergeräumt habe, auch gleich die Eberesche. Jedes Mal denke ich mir „ach, die paar Asterln sind ja gleich geschnitten“ und dann ist es doch wieder ein Kraftakt. Der Baum ist ja doch fast 4 Meter hoch und ich kann seine Krone nur auf der Leiter ganz oben balancierend mit der Teleskop-Schere einkürzen. Und die Leiter aufzustellen, ist im Bauerngarten auch ziemlich schwierig. Wie immer ist ein „Giftschipperl“ übrig geblieben, weil ich von keiner Seite mit der Leiter hingekommen bin.

6. August 2022

Das Problem mit der Raupe Nimmersatt hat sich von selbst gelöst, sie ist verschwunden. Ein Vogel? Oder schmeckt’s woanders doch besser? Wie auch immer, das eine Blatt wird Bowle verschmerzen.

Wir haben die tolle Lampe gleich ausprobiert – Licht gibt sie fast keines, aber sie ist zauberhaft!

5. August 2022

Auf dem Heimweg von unserem Steiermark-Kurzurlaub haben wir in Hartberg bei der „Gartenlust“ vorbeigeschaut. Gleich beim dritten Stand habe ich einen Ersatz für meine verschollene Lieblingsschere gefunden, Christian hat sich eine handgefertigte Keramikreibe für die Küche gekauft, eine wunderschöne Lampe mit Solarzelle für Romantik am Abend, eine viel zu edle Kompostschaufel (British Garden Shop – so cool!), zwei lustige Schilder für den Garten und ein Samentütchen mit Amaranth haben den Weg in meine Einkaufstasche gefunden. Der Amaranth (oder Fuchsschwanz) ist eine Kindheitserinnerung von mir: Von den langen hängenden Rispen durfte ich manchmal eine abschneiden, stopfte sie mir hinten in die Hose und spielte Micky Maus.

1. August 2022

Auf meinem Pfirsichbaum habe ich eine dicke, fette Raupe entdeckt, die genüsslich die Blätter abnagt. Laut Internetbestimmung wird das einmal ein prächtiger Segelfalter. Also bedrohte Bowle gegen bedrohten Schmetterling? Ich entscheide mich fürs Tierwohl und lasse sie vorerst weiterknabbern.

31. Juli 2022

Wegen des heftigen Windes kann ich heute schon wieder meine Sträucher nicht schneiden, da ist mir die Leiter zu gefährlich. Also räumte ich das Igelhaus und schaffte den Strauchschnitt vom Vorjahr in die Biotonne. Meine Hoffnung, irgendwelche Spuren von Wintergästen zu finden, hat sich nicht erfüllt. Entweder hatte ich äußerst diskrete Mieter oder – gar keine. Und ich hab mir solche Mühe gegeben! Trotzdem werde ich den Behälter heuer wieder anfüllen, vielleicht kommt doch ein Tourist vorbei.

30. Juli 2022

Nix is mit der Einweihung des neuen Sitzplatzes. Wegen des schlechten Wetters mussten wir unserem Besuch heute schweren Herzens absagen, zu acht können wir im Haus nur Schoßplätze verteilen.

27. Juli 2022

Unter der Blutpflaume, in deren Schatten wir einen Sitzplatz aufgestellt haben, ist die Wiese nicht mehr vorhanden. Zu viele Füße haben unter dem Tisch gescharrt und es ist ein kahler Fleck entstanden. Bei Trockenheit staubt es, nach Regen sinken die Sessel ein und es schaut hässlich aus – schon lange suche ich für diesen Schandfleck eine Lösung. Wir überlegen seit Monaten hin und her, heute habe ich eine Entscheidung getroffen und gleich umgesetzt: Wie gefällt sie euch?

Der Kaffeehausplatz musste umziehen. Wenn wir das Ensemble an seinem Platz belassen hätten, wäre die „Terrasse“ in die Mitte des Gartens gerutscht, das hätte  dominantes Auftreten und Schatten erst ab 15 Uhr bedeutet. Im Schatten der Eberesche hat es ein lauschiges Plätzchen mit Aussicht in den Bauerngarten und auf das Große Staudenbeet gefunden. Perfekt!

Und falls die Baumeister unter euch fragen, wie ich die Fläche geschottert und betoniert habe – gar nicht. Wie schon bei meinem Liegeplatz neben dem Haus habe ich lediglich den Untergrund begradigt und die Terrassenfliesen aufgelegt. Im Winter kommen sie ins Haus, damit sie nicht so schnell verwittern.

26. Juli 2022

Endlich Regen! Nach den mörderischen 36° von gestern erwachen die Lebensgeister wieder. Meine Wiese, die schon nur mehr aus Heu bestanden hat, bekommt sofort einen grünen Schimmer. 

22. Juli 2022

Der Österreichische Salbei hat nach dem Rückschnitt wieder schön ausgetrieben, schlagartig hat er braune verdorrte Blätter und schaut ziemlich tot aus. Zu viel gegossen? Zu wenig gegossen? Packt er die Hitze auch nicht? Nagt irgendwer an den Wurzeln? 

20. Juli 2022

Für diese Woche habe ich mir vorgenommen, alle Sträucher zu schneiden. Gestern waren die Deutzie und die Kolkwitzie dran, aber wegen der unmenschlichen Hitze sind meine Kräfte völlig erlahmt. Im Haus bleibt es – noch – halbwegs kühl, wenn wir ab 8 Uhr morgens alles verbarrikadieren.

15. Juli 2022

Nachdem ich mich jahrzehntelang gewehrt habe, bin ich seit heute Besitzerin einer elektrischen Heckenschere. Ich habe mir ein kleines Modell ausgesucht, das nur 2,5 kg wiegt, das Schwert hat nur 45 cm. Der Verkäufer hat mir zwar zu einem größeren, stärkeren Modell (3,7 kg, 67 cm) geraten, aber was mache ich mit einer Heckenschere, die stärker ist als ich? Schließlich will ich nicht jedes Mal meinen Sohn sekkieren, wenn die Eiben wieder geschnitten werden sollen. Nach dem starken Rückschnitt durch den Gärtner im Februar geht es sowieso nur um den Neuzuwachs. Den will ich ab sofort zweimal im Jahr stutzen, so wie mir der Gärtner geraten hat. Und ritsch-ratsch bin ich in einer halben Stunde mit dem Schnitt außen am Weg fertig (Innen und oben fällt zur Zeit aus, so viel ist noch nicht nachgewachsen.). Mehr Arbeit macht das Beseitigen des Schnittguts.

11. Juli 2022

Da es endlich ein bisschen kühler ist, arbeite ich den ganzen Tag im Garten. Zuerst sichle ich die „Blumenwiese“ ab, dann putze ich mit dem Rasenmäher nach. Nur die Glockenblumen und die Wilden Möhren bleiben stehen. Danach bin ich mit der Schere unterwegs, beseitige alles Verblühte und säbele remontierende Stauden ab.

10. Juli 2022

Ich bin mit dem zweiten Haselnussbusch fertig. Und mit meinen Kräften am Ende. Die Herumkriecherei war sehr anstrengend, außerdem habe ich hinter der Gerätehütte alles gerodet und alle Kübel mit Steinen (die ich vom Nachbarn bekommen habe, bevor er sie von seiner Baustelle entsorgt) hingeschleppt. 

9. Juli 2022

Seit gestern räume ich den Keller in meinem Gartenhaus. Ein lieber Nachbar hat mir geholfen, den zugerosteten Deckel wieder aufzukriegen. Ich wusste ja schon gar nicht mehr, was ich da unten für Schätze aufbewahre, so lange bin ich nicht unten gewesen. Durch die Feuchtigkeit ist sämtliches Holz (Bretter, Regale, leider auch die Stiele von einem Maurerhammer und einem Krampen) morsch und nur mehr reif für die Deponie. Zu meiner großen Freude finde ich die alten Staudenringe, die noch mein Vater aus Eisenstangen zusammengeschweißt hat. Ein bisschen verrostet zwar, doch mit einer Drahtbürste lässt sich das leicht beheben.

6. Juli 2022

Vier Tage lang konnte ich mich freuen, die Farbe veränderte sich ein wenig von strahlendweiß zu einem hellen Gelb. Heute ist sie den ganzen Tag geschlossen geblieben, vielleicht wegen des Regens.

Ich habe das Laub der letzten Jahre, so gut es ging, unter dem vorderen Haselnussstrauch entfernt. Nicht nur, dass es nicht lustig ist, unter den mächtigen Stämmen herumzukriechen, verdarb mir auch noch das Gefühl, als Naturgärtner gescheitert zu sein, die Laune. 

Ist sie nicht zauberhaft?

2. Juli 2022

Die Seerosenblüte hat sich geöffnet. Also die zweite, die erste haben wir ja verpasst. Das Warten hat sich gelohnt. Am späten Nachmittag geht sie wieder zu. Ich bin schon gespannt, wie oft sie sich öffnet.

1. Juli 2022

Die letzten Tage war es so heiß, dass an Gartenarbeit kaum zu denken war. Gießen, ein bisschen was abschneiden und erschöpft auf die Liege sinken, das war alles, wozu ich fähig war. Mein juckendes, kratzendes Auge tat sein Übriges dazu. Ich hatte laut Augenarzt einen Riss in der Bindehaut, dessen Heilung nun recht lästig ist, aber ich bin immer noch froh, dass nicht mehr passiert ist.

Bowle wächst und wächst. Da ich einen „richtigen“ kleinen Baum mit Krone haben möchte, habe ich ihm heute die untersten drei Äste weggeschnitten. Er sieht immer noch stattlich aus.

27. Juni 2022

Der Tag hat schon um fünf Uhr früh schlecht begonnen. Als ich mich zu meiner Lupine hinunterbeugte, um nach Schnecken zu sehen, rammte ich mir den Metallstab aus dem benachbarten Chilitopf ins rechte Auge. Ein paar Äderchen im Augapfel sind geplatzt und ich werde wohl ein blaues Auge davontragen, aber das hätte viel böser ausgehen können. Heute greife ich nichts mehr an.

25. Juni 2022

Drama! Eine meiner liebsten Gartenscheren ist nicht mehr aufzufinden. Nicht unter den Eiben, nicht im Bauerngarten, nicht im Staudenbeet, nicht im Komposthaufen, den ich in meiner Panik halb umgegraben habe. Ich fürchte, ich habe sie mit den stachligen Rosenzweigen in der Biotonne entsorgt.

Die Haselnüsse haben Mehltau. Im Herbst werde ich das ganze Laub entfernen, was ich sonst nie mache, vielleicht hilft das. Die Sträucher stehen seit über 60 Jahren da und strotzten immer vor Vitalität und Gesundheit. Hoffentlich werden sie nicht kaputt. Wer soll denn die ausgraben?

Muss das sein?

24. Juni 2022

Es ist schon komisch, was manche Leute für Prioritäten haben. In meinem Garten blüht es in allen Farben und auf das Prächtigste den ganzen Sommer über, aber kaum ein Vorübergehender sagt etwas dazu. Heute, als ich die Rasenkanten der Wegrabatten rund um meinen Garten fassoniert habe (einmal im Jahr tue ich mir das an), hörte ich dreimal: „Schön machen Sie das!“

23. Juni 2022

7 kg Stroh waren wohl doch etwas zu viel des Guten. Na gut, komme ich halt noch ein paar Jahre damit aus. Ich war wirklich großzügig mit der Mulchdecke, aber viel habe ich nicht verbraucht. Da Sturm und Gewitter angesagt sind, lege ich vorerst Bretter auf, bis sich das Stroh verfestigt hat.

Zu meiner großen Freude treibt die einjährige Chrysantheme wieder aus, zaghaft, aber doch. Sicherheitshalber habe ich auch schon Samen von den vertrockneten Blüten gerupft und verstreut. Auch der Islandmohn kriegt neue Blättchen. Und die Seerose hat schon wieder eine neue Knospe! Jetzt rühr ich mich nicht mehr weg.

Schaut doch gut aus?

22. Juni 2022

Endlich habe ich eine gute Idee für die Wege im Bauerngarten: Ich werde sie dick mit Stroh mulchen, das ist angenehm für die Füße (ich gehe meistens barfuß), hilft gegen das Unkraut und kostet nicht viel. Gesagt, getan, ich sause wieder einmal ins Gartencenter und erstehe einen riesigen Strohballen mit 7 kg.

Mehr mache ich heute nicht mehr, wir haben Hochzeitstag. Mein Mann taucht mit einer wunderschönen Lupine auf – oh Gott, Schneckenfutter! Sie wird im Topf bleiben müssen. Mit einem Kupferband umwickelt hoffe ich, dass das ausreichend Schutz bietet. Heuer sind es vor allem die Gehäuseschnecken, die alles abraspeln, Zwiebel, Fetthenne, Sonnenblumen sowieso. Angeblich schädigen sie ja keine Pflanzen, aber das wissen meine nicht. Sogar ein Chili war angenagt!

Alles Gute zu Hochzeitstag!

21. Juni 2022

Endspurt! Zu Mittag kann ich meiner Familie stolz verkünden, dass alle 34 Pflanzen ihr Plätzchen haben. Jetzt kommt wieder der Alltag (Unkraut jäten, Verblühtes abschneiden…) und der hat es nach über zwei Wochen in sich. Den ganzen Nachmittag über bin ich mit dem Bauerngarten beschäftigt, vor allem mit den Wegen, die schon wieder vom Unkraut überwuchert werden. 

20. Juni 2022

Es geht weiter mit der Versorgung der Mitbringsel. Bevor es noch heiß wird, pflanze ich die neue Rose (wieso biegen sich alle vor Lachen, wenn ich sage, es ist meine letzte Rose?) in der Mitte der Eibenhecke ein. Praktischerweise ist nach dem Radikalschnitt zu Tage gekommen, dass dort zwei Eiben eingegangen sind und die Lücke nutze ich gleich. Sie steht zwar im Moment ein bisschen im Schatten der Sonnenblumenreihen, aber jetzt soll sie sich heuer einmal einwurzeln und nächstes Jahr dann mit mehr Sonne durchstarten. Als nächstes fahren wir einkaufen, ich brauche Erde für die geplanten Wildpflanzentöpfe und einen Obelisken für meinen Minirambler. Dann grabe ich, bis ich vor Müdigkeit nicht mehr stehe kann. Das Ergebnis ist ein neues Beet mit drei Gräsern und vier Bartfäden zu Füßen der „Weißen Wolke“ und einem weißen Riesentopf mit Glockenblumen.

Und jetzt wachsen!

19. Juni 2022

Kaum zu Hause angekommen, fange ich schon an, die Neuankömmlinge einzubuddeln. Die drei Einjährigen (eine fantastische dunkelrote Kornblume, eine hübsche essbare Chrysantheme und ein kleiner Islandmohn) haben bei der langen heißen Autofahrt am meisten gelitten, hoffentlich erfangen sie sich wieder.

Die Seerosenblüte habe ich natürlich verpasst (meine Tochter aber auch, weil es so viel geregnet hat), dafür erwische ich noch die letzte Blüte der Sumpfiris. Und Bowle hat in der Zeit so zugelegt, dass er seinen Stecken bereits um 20 cm überragt.

Ist die Farbe nicht ein Traum?

3. Juni 2022

Mein Garten hat eine neue Attraktion: Der kleine Weingartenpfirsich hat seinen Platz in der Erde gefunden. Schon vorgestern wollte ich ihn aussetzen, da er sich im Topf nicht mehr zu fühlen schien und gelbe Blätter bekam, aber justament an dem vorgesehen Platz stach ich in ein Ameisennest. Also vermieste ich den Ameisen mit Herumgraben und Gießen das Leben und siehe da! Sie ließen sich zum Umzug zwei Meter weiter bewegen. Jetzt habe ich zwar einen frischen Erdhaufen in der Wiese, aber das stört mich nicht.

Das Bäumchen steht auf demselben Platz, wo der unglückliche Jamie sein Ende gefunden hat. Einen anderen Baumplatz hab ich einfach nicht. Hoffen wir, dass es ihm besser ergeht. Die untersten drei Äste hab ich gekappt, damit die Krone ein wenig höher liegt. Einen Namen für den Knirps muss ich mir gar nicht überlegen, mein Mann nennt ihn jetzt schon „Bowle“.

Darf ich vorstellen: unser Neuzugang "Bowle"

Und weil jetzt ein leerer Topf übrigblieb, habe ich noch schnell einen wild aufgegangenen Bluthartriegel ausgegraben und den Topf bepflanzt. Im Sichtschutz zur Nachbarin ist eine Spiere in die Jahre gekommen und mickert, nächstes Jahr werde ich sie ersetzen. Da kommt mir der Hartriegel grad recht, ich muss nur noch jemanden finden, der den mächtigen alten Stock ausgräbt. A propos ausgraben: Unter den Haselnussbüschen ist mir ein Feldahorn aufgegangen. Ich hab ihn eine Zeitlang ignoriert, aber da sein Stammdurchmesser schon gute zwei Zentimeter ausmachte, bin ich ihm heute auch gleich zu Leibe gerückt. Von „ausgraben“ konnte gar keine Rede sein, der Schlaumeier hat seine Wurzeln unter der Gerätehütte geparkt! Ich legte so viel wie möglich frei und kappte die Hauptwurzel. Wahrscheinlich treibt er wieder aus…

2. Juni 2022

Die Agapanthe hat das Umsetzen gut verkraftet, eine erste Blüte kommt schon zum Vorschein. Die Sonnenblumen, von den Läusen befreit, fangen an sich zu erholen. Der Pfeifenstrauch ist wieder eine überwältigende weiße Wolke. Und völlig unbemerkt ist der Pfirsichsalbei in die Höhe geschossen und präsentiert seine zauberhaften Blüten (siehe „Fotos des Monats“).

31. Mai 2022

Meine Eiben haben ihre Schockstarre überwunden und treiben wieder von innen heraus kräftig aus. Von der Ferne sieht man zwar noch nichts, aber in ein paar Wochen werden sie wieder grün sein. Sogar die Stämme, die wieder im Licht stehen, setzen rundherum Nadeln an.

Hab ich vorgestern noch gejammert, dass ich die Blüte der Iris verpasst habe (siehe „Einfach nur wow!„), überrascht mich heute die Sumpfiris mit zwei Blütenstängeln. Und ich fahre doch schon wieder weg!

30. Mai 2022

Die Sonnenblumenrabatte gestaltet sich immer mehr zur arbeitsaufwändigen Schnapsidee. Ich bin den ganzen Nachmittag damit beschäftigt, das Unkraut zu jäten (anscheinend hat alles, was jahrelang unter den Eiben unterdrückt wurde, abgewartet und drängelt jetzt aus dem Boden), die Ausfälle nachzusetzen (Gott sei Dank habe ich die überzähligen Jungpflänzchen weitergezogen) und alles neu aufzubinden. Hätte ich nur eine Blumenwiese gestreut! Aber im August werde ich wieder froh sein.

Die erste Libelle lässt sich am „Brunnen“ (Teich mit Ziegelmauer) sehen. Ein schwarz-weiß gemusterter Schmetterling flattert ständig herum, bleibt jedoch nicht lange genug sitzen, um ihn genau anzuschauen. Schachbrettfalter?

29. Mai 2022

Während meiner Abwesenheit ist der Garten regelrecht explodiert. Die Sonnenblumen sind gut doppelt so hoch, allerdings dürften ihnen die Läuse (bilde ich mir das ein oder wird es von Jahr zu Jahr ärger?)stark zugesetzt haben, die Blätter sind ziemlich verkrüppelt. Das hat allerdings bald ein Ende, die Marienkäferlarven breiten sich bereits aus. 

„Weiße Wolke“ kündigt bereits Blüten an und auch die Seerose schiebt eine Knospe in die Höhe. Die Storchschnäbel überwuchern den Johannisstrauch und der Muskatellersalbei streckt sich wie ein erwachender Muskelprotz. Ach, es ist schön im Garten!

7. Mai 2022

Meine Rose „The Pilgrim“ lässt mich verzweifeln. Sie fängt jetzt schon mit dem Sternrußtau an! Im Juli wär auch noch Zeit genug gewesen.

6. Mai 2022

Den Himbeeren scheint es  hinter dem Haus besser zu gefallen als im Bauerngarten. Sie treiben üppiger aus und setzen auch mehr Blüten an. Dann war das Umsetzen ja ein voller Erfolg! Leider sind sie nicht sehr standfest, wickeln sich um den Komposthaufen oder hängen traurig zu Boden. All meine Stangen habe ich heuer schon verbraucht, nur die Tomatenstäbe stehen noch in der Gerätehütte. Also wickle ich die Himbeeren herum. Schaut ein bisschen komisch aus, erfüllt jedoch voll den Zweck.

Heute habe ich die erste Nacht im Garten geschlafen. Spät für meine Verhältnisse, aber erstens war das Wetter bisher nicht zwingend und zweitens habe ich heuer ja auch Zeit zum Hin- und Herfahren. Aber nichts ersetzt das Aufwachen bei Vogelgezwitscher und den Morgenkaffee auf der Terrasse (siehe „6 Uhr morgens„).

6. Mai 2022

Goldlack
Strauchpäonie
Rosenerdbeere

4. Mai 2022

Es ist die spannende Zeit, wo jeden Tag etwas Neues aus der Erde schaut oder aufblüht. Da ich die meisten Beete schon durchgejätet habe, kann ich den Garten aus vollen Zügen genießen. Hierhin und dorthin schauen, da ein bisschen Kompost, dort erstes Verblühtes abschneiden und dann in die Sonne legen!

Auf der Terrasse im Topf blüht auch schon etwas: Ein Ableger von einer Lewisia, den mir ein lieber Kollege geschenkt hat. Muss ihm gleich ein Foto schicken!

2. Mai 2022

Der Holzkübel für die Agapanthe (siehe „Mein größter Stolz„) schaut mit den Jahren ein bisschen klein aus. Wie klein sehe ich erst, als ich die Schmucklilie nach längerem Kampf vom Gefäß befreit habe. Ich hätte zwar einen prächtigen weißlackierten Keramiktopf, der zu den blauen Blüten sicherlich toll aussähe, aber dann fällt mir gerade noch rechtzeitig ein, dass ich sie jeden Herbst ins Haus schleppen muss und der Topf ist schon alleine schwer genug. Also wird es ein nicht ganz so schöner blauer Plastiktopf. Wenn sie blüht, überstrahlt sie sowieso jedes Gefäß.

Ein Falke auf Nachbars Fichte schockiert mich: Hält der etwa nach Henry und seinen Freunden Ausschau? Sofort google ich nach. Ein bisschen Hoffnung gibt es: Kleinsäugetiere sind ihm lieber, nur in der Not greift er auf Eidechsen und Schlangen zurück.

29. April 2022

Na endlich, die Ballonblumen sind auch wieder da. Obwohl ich es eigentlich schon besser wissen müsste, mache ich mir jedes Jahr Sorgen, die Zwillinge könnten den Winter nicht überstanden haben. Sie treiben nur einfach sehr spät aus.

23. April 2022

Die Sonnenblumen sind viel mehr Arbeit als ich dachte, vor allem, weil ich jedes Pflänzchen einzeln aufbinden musste (siehe „Das Kreuz mit dem Kreuz„). Eigentlich wollte meine Tochter ja mithelfen, doch „leider“ muss sie das ganze Wochenende lernen. Welche Mutter könnte da etwas dagegen haben?!

19 x !

21. April 2022

Nach einer Massage in der Früh liege ich den ganzen Nachmittag nur faul auf der Liege und lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen. Henry (so habe ich meinen Eidechsenmann getauft, siehe „Jurassic Park„) raschelt im trockenen Laub bei den Haselnüssen. Aber hoppla, da ist ja noch einer beim Holzstoß im Kräuterbeet! Und ein Weibchen gleich dazu! Oje, das bedeutet wohl Kampf. Oder doch nicht, es taucht ein zweites Mädchen auf und Henry und sie kuscheln ausgiebig in der Sonne. Scheint so, als hätte ich ein richtiges Romantikhotel für Eidechsen aufgemacht.

20. April 2022

Viel zu spät kümmere ich mich um das Schattenbeet. Da die meisten Pflanzen schon kräftig austreiben, ist es ziemlich mühsam, die verdorrten Blätter und Stängel vom Vorjahr herauszupicken und auszuschneiden. Bei der Schneemarbel verlässt mich die Geduld und ich schneide den ganzen Schopf unten ab. Erst jetzt sehe ich, wieviel frisches Grün da dabei ist. Hoffentlich verzeiht sie mir das und bildet noch Blütenbüschel aus. Bei den Farnen bin ich schon wesentlich vorsichtiger.

14. April 2022

Meine Tochter wünscht sich Kräuter am Fensterbrett, also fahren wir in die Gärtnerei und erstehen Rosmarin und Thymian, Schnittlauch und Oregano, marokkanische Minze und eine Walderdbeere und zur Zierde eine Fuchsie. Leider zeigt ihr Küchenfenster nach Norden, wir werden sehen, was gedeiht.
Natürlich habe ich für mich auch was mitgenommen: 6 Chilis und zwei Erdbeeren „Verena F1“. Die Erdbeeren habe ich ins Beet gepflanzt, die Chilis gleich umgetopft, aber bis Mitte Mai habe ich jetzt wieder die Schlepperei raus aus dem Haus beim Kommen – rein ins Haus beim Gehen.

13. April 2022

Die letzten Tage war ich wirklich fleißig. Bauerngarten, Staudenbeet und Storchschnabelbeet sind schon tiptop. Sogar die Wege im Bauerngarten habe ich gejätet und mit dem trockenen Chinaschilf vom Vorjahr dick bestreut. Ich hoffe, dass das das Unkraut wenigstens ein bisschen in Schach hält.

11. April 2022

Das Wasser ist aufgedreht! Wie jedes Jahr genieße ich es unendlich, eine funktionierende Toilette zu haben und mir die Hände waschen zu können. Morgen räume ich das Haus aus (Terrassenfliesen, Tische, Sessel, Liegen…). Und dann wird gelüftet, damit die Winterkälte aus den Mauern rausgeht.

9. April 2022

Auf der Suche nach passenden Plätzen für meine Neuerwerbungen (siehe „Kaufrausch„) grabe ich ein Loch an der leeren Stelle, wo ich im Herbst den Phlox mit wenig Hoffnung hingesetzt habe. Alle anderen Phloxe sind schon gut 10 cm hoch, das wird nix mehr. Als ich den kleinen Wurzelballen in den Kompostkübel schmeißen will, sehe ich auf einmal rundherum winzige Triebspitzen. So ein… Spätzünder! Sofort stopfe ich ihn wieder in die Erde und gieße mit schlechtem Gewissen (Phloxmörderin!) eine ganze Kanne Wasser drauf. Bitte verzeih!

8. April 2022

Es geht Schlag auf Schlag. Heute ist der Diptam aufgetaucht. Zumindest austreiben tut er, wir werden sehen, ob er im neuen Beet stattlicher wird als unter dem Wurzeldruck der Eberesche. 

Meine Fuchsien, die ich jetzt jahrelang problemlos überwintert habe, sehen ziemlich tot aus, drei der vier habe ich schon verloren geglaubt. Aber beim Rückschnitt blinzelt da doch ein winziges Grün hervor, es hat anscheinend nur eine das Zeitliche gesegnet. Ich schneide sie trotzdem zurück, vielleicht überrascht sie mich ja. Die Duftpelargonie ist bis auf zwei Triebe dürr, dafür geht es der Agapanthe gut. Die Melonenbirne scheint das Überwintern auch überstanden zu haben, vielleicht tut sie ja heuer was.

Nach den Kübelpflanzen kommt das große Staudenbeet dran: alles abschneiden, Laub herausrechen, die Wucherer (Rudbeckien!) zurückdrängen und das fröhlich sprießende Unkraut aus der feuchten Erde ziehen. Die Neulinge aus dem Vorjahr (Mädesüß, Wiesenknöpfe, Kratzdistel, Agastachen und eine Katzenminze) treiben kräftig aus.

7. April 2022

Er ist wieder da! Beim Sichten des Bauerngartens sah ich plötzlich den roten Austrieb meines geliebten „Schokoprinzen“ (siehe „Ja wo ist er denn?„). Ich freu mich so! Auch die Wiesenknöpfe sind im Staudenbeet aufgetaucht. Jetzt fehlen nur noch der Diptam und ein Phlox, die waren aber schon vorher kränklich, deswegen habe ich sie ja umgesetzt.
Die Rose hat den Stress verkraftet, sie steht wieder aufrecht. Nach dem Regen ist der Geruch von dem Dünger ziemlich verschwunden.

6. April 2022

Kaum zurück vom Urlaub, gilt meine größte Sorge der neuen Rose, wie sie den Transport überstanden hat. Einmal muss sie noch ins Auto, aber jetzt wird sie nach allen Regeln der Kunst eingepflanzt. Ich hebe ein ziemlich großes Loch aus, siebe die Erde und mische sie mit Kompost. Da „Weiße Wolke“ nahe bei den Eiben steht, wird sie es ohnehin nicht leicht haben. Im ersten Moment schaut sie trotz ausgiebigem Wässern ein wenig schlapp aus.

Aus der Steiermark habe ich mir einen Sack Biodünger mitgebracht, der auch im biologischen Anbau eingesetzt wird (Biofert). Ich habe gesehen, wie ihn Gärtnerinnen im Schlosspark Pöllau ausgestreut haben. Wenn das für den prächtigen Schlosspark gut ist, kann es bei mir im Garten nur Wunder wirken. Das Zeug stinkt so, dass angeblich Schnecken den Garten fortan meiden. Das wäre was! Ich hab gleich die ganzen 25 kg großzügig verteilt, bis auf ein paar Handvoll, die dann im Mai die Kübelpflanzen bekommen.

17. und 18. März 2022

Der Garten ist „entwintert“. Zwei Tage lang habe ich Stauden abgeschnitten, Laub aus den Beeten geholt, Wucherer wie Immergrün und Efeu zurückgedrängt und einer lieben Nachbarin ein Stück „Annabelle“ abgestochen. Gejätet und gedüngt wird erst nach meinem Urlaub.
Meine Tochter wünscht sich gaaanz viele Sonnenblumen, also nütze ich heuer den kahlen Streifen vor den Eiben, bis ich mir klar bin, was ich endgültig damit machen will. Der Schnecken wegen ziehe ich die Sonnenblumen in Kistchen vor.
In der Früh ist es noch ziemlich kalt, erst in der Sonne lösen sich die Eisränder am Majoran auf.

15. März 2022

Vorigen Sommer habe ich von einer Kollegin ein niedliches Schildchen mit der Aufschrift „Bärlauch“ bekommen, weil sie annahm, eine Naturgärtnerin wie ich hätte welchen im Garten. Hatte ich nicht, betrachtete es aber gleich als gute Gelegenheit, das Versäumnis nachzuholen. Da Bärlauch nur sehr langsam keimt, habe ich mir fertige Pflänzchen besorgt. Neben dem Feuerdorn hinter der Regentonne kann er sich ausbreiten. Mein Mann sammelt schon eifrig Rezepte.

14. März 2022

Nach tagelanger Plage ist der Feuerdorn endlich fertig geschnitten, ausgelichtet und abtransportiert. Die Fingersträucher habe ich auf die Hälfte reduziert und vom Efeu befreit. Durch die Last sind sie schon mehr gelegen als gestanden, ich hoffe, sie richten sich ein bisschen auf. Und vor allem, sie treiben wieder aus und mausern sich zu den hübschen Kugeln, die sie einmal waren.

18. Februar 2022

Die erste (ungeliebte) Gartenarbeit hat begonnen: Der Feuerdorn muss geschnitten werden.
Aber es gibt auch nette Nachrichten: Palmkohl und Mangold haben den Winter überstanden und treiben aus. Überhaupt schaut der Palmkohl prächtiger aus als den ganzen Sommer über.

Die Taglilien haben den Umzug im Herbst gut überstanden und strecken schon Spitzen aus dem Boden. Die ersten Tulpen lugen auch schon hervor (ich hoffe, die, die mir mein Sohn als Kind geschenkt hat, sind auch dabei – auch sie mussten wegen des neuen Kräuterbeetes umziehen). Ja, und natürlich habe ich keine Ahnung mehr, was ich im Herbst noch alles umgesetzt habe. Aus „das merk ich mir doch“ ist „hätte ich es mir nur aufgeschrieben“ geworden. Das Unkraut jäten wird heuer lange warten müssen, bis ich mir sicher bin, was ich da rode (siehe auch „Ja wo ist er denn?“)

2. Februar 2022

Wo bleibt der erste Eintrag? Bessere Frage: Wo bleibt der Frühling? Ich kann es kaum erwarten.